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Wildkräuter zum Kennenlernen und Anwenden

In dieser Broschüre finden sich Portraits von 20 bekannten Kräuterpflanzen, die in unserer Region wachsen und gedeihen. Susanne Pust hat außergewöhnliche Geschichten und praktische Tipps aus der Volksheilkunde in dieser Kräuterfibel zusammengestellt.

Maria Buchmayr
LAbg. Maria Buchmayr

Seit 2010 veranstalten die Grünen Frauen OÖ gemeinsam mit Kräuterpädagogin Susanne Pust Kräuterwanderungen durch die Linzer Stadt(natur), um die gängigsten Wildkräuter kennen und auf verschiedenste Art und Weise anwenden zu lernen.

"Oft sind es die unscheinbaren und kleinen Dinge im Leben, die etwas ganz Besonderes sind. Dazu zählen auch Wildkräuter, geheimnisvolle und köstliche Nahrungsmittel, die vor unserer Haustüre am Land und in der Stadt wachsen - oft unbeachtet und vielfach unterschätzt." (Maria Buchmayr)

Susanne Pust, Kräuterexpertin

Die Kräuterexpertin


​Susanne Pust ist Kräuter- und Waldpädagogin und Heilkräuterexpertin. Sie ist Gründerin des„Linzer Wildkräuterstammtisches“ und lebt mit ihrer Familie in Linz.

 „In meiner Tätigkeit als Naturvermittlerin ist es mir ein Anliegen, einen Bogen zu spannen - von der Verwendung heimischer Wildkräuter in der modernen Küche und in alten Rezepten aus der Volksheilkunde, bis hin zur Bewusstseinsbildung für Natur- und Ressourcenschutz und für die Wertschätzung unserer Umwelt.“ (Susanne Pust)

20 PFLanzen-Portraits

Ackerwitwenblume         Beifuß                      Breitwegerich      

Dost                              Frauenmantel          Giersch

Große Brennnessel         Huflattich                 Kanadische Goldrute 

Knoblauchsrauke           Löwenzahn              Lungenkraut

Mädesüß                       Natternkopf             Schafgarbe                

Scharbockskraut           Schlüsselblume         Schwarzer Holunder

Spitzwegerich                Wasserdost

Regeln zum Sammeln von Kräutern

  • KEINE geschützten Pflanzen!
  • Nur Pflanzen sammeln, die man zu 100% kennt!
  • Trockene, saubere Pflanzen an unbelasteten Feld-, Wald-, Wiesenrändern.
  • NICHT in der Nähe von stark gedüngten Feldern und Weingärten sammeln.
  • Bei Schönwetter, am besten, wenn es zwei Tage vorher nicht geregnet hat, denn die Wirk- und Geschmacksstoffe sind sonst stark verdünnt.
  • Blüten und Blätter vormittags, wenn sie nicht mehr feucht vom Tau sind und bei zunehmendem Mond; Wurzeln im Frühling und Herbst bei abnehmendem Mond.
  • Nur dort sammeln, wo die Kräuter in großer Zahl vorkommen, um die Pflanzen nicht auszurotten.
  • Sammle mit Dankbarkeit für das Geschenk, das uns die Natur macht.
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