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Frauenthemen im Radio

Im Gespräch mit Ingrid Kösten über Väterkarenz, Pionierarbeit und aktive Familienplanung (4. April 2014)

In Österreich beträgt die Väterquote bei Karenzen zurzeit um die 4,5 %. Immer mehr Männer wünschen sich mehr Zeit mit ihren Kindern und ihrer Familie verbringen zu können. Diesem Wunsch stehen aber viele Fragen und Bedenken im Weg: Wie wird mein/e Arbeitgeber/in und mein Umfeld reagieren? Wie wird sich eine längere Auszeit auf meine Karriere auswirken? Können wir es uns als Familie finanziell überhaupt leisten?

Ingrid Mylena Kösten hat inhaltlich bei der Broschüre „Ihr Weg in die Karenz“ mitgewirkt und gibt darin unter anderem nützliche Hinweise, wie man den Weg in die Väterkarenz optimal plant. Sie betont klar „Eine Karenz soll einem nicht passieren!"

Die Familienplanung gehört durchdacht und vorbereitet – dazu gehört sich einerseits zeitgerecht rechtlich zu informieren, andererseits konkret Ideen für eine Karenz im eignen Unternehmen durchzudenken. Auch traditionelle gesellschaftliche Rollenbilder zu überwinden ist ein Teil, der zur Pionierarbeit in Sachen Väterkarenz dazugehört!

DR. INGRID-MYLENA KÖSTEN: gründete 1991 die Weiterbildungsagentur womanSuccess, ist Obfrau des Vereins, sie zählt zu den Top- Trainerinnen mit frauenspezifischen Schwerpunkten und ist seit über 15 Jahren für Unternehmen, Verbände und führende Seminaranbieter tätig.

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Über den Film ‘Mama Illegal’, undokumentierte Arbeit und das komplexe Phänomen „illegale Migration“ ​(16. Juni 2013)

Der Film „Mama Illegal (von Regisseur Ed Moschitz) dokumentiert das Leben von „Aurica, Raia und Natasa - dreier Frauen aus einem kleinen moldawischen Dorf, die sich auf die Reise nach Westeuropa begeben, um dort als illegale Putz- und Pflegekräfte zu Arbeiten. Ihr Leben im Untergrund ist hart. Sie sind schutzlos, ohne medizinische Versorgung und geplagt von der Angst abgeschoben zu werden. Ihr hart erarbeitetes Geld schicken sie ihren Familien in der Heimat. Ihr Traum von einem besseren Leben fordert einen hohen Preis. Die Kinder werden erwachsen und die Ehemänner entfremden sich … .„

Vor wenigen Wochen (14.05.2013) hatte der Landtagsklub der Grünen OÖ (zusammen mit den Grünen Frauen OÖ) zu einer Filmvorführung von „Mama Illlegal“ mit anschließender Podiumsdiskussion ins (Kino) „Moviemento“ geladen. Neben Gastgeberin Maria Buchmayr (Landessprecherin der Grünen OÖ) waren auf dem Podium auch Sibylle Hamann, Journalistin und Autorin des Buches „Saubere Dienste – Ein Report“ sowie Christian Cakl, Geschäftsführer von 'SOS - Menschenrechte, zugegen.

Sie hören nun ein Interview mit den Anwesenden, das 'planetarium' im Anschluss an die Veranstaltung aufgezeichnet hat.

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Antifeminismus und Männerbündelei (16. Juni 2013)

Der Diskurs um Antifeminismus und radikale Väterrechtler hat in den letzten Jahren noch weitgehend im Internet stattgefunden. In letzter Zeit findet der Diskurs zu diesen Themen aber zunehmend Platz in Mainstreammedien und in öffentlichen Veranstaltungen. In Linz referierten im Juni 2013 beispielweise die Literatur und Politikwissenschafterin Judith Goetz und Prof. Elisabeth Klaus von der Universität Salzburg zu den Themen „Antifeminismus und Männerbündelei“ (5.6) als auch zu „Antifeminismus in und durch Medien“ (10.6).

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“Antifeminismus – Über verschiedene Spielarten und die aktuelle Situation” – Interview mit Judith Schwentner, Stefanie Lohaus & Barbara Blaha
(13. Juli 2013)

Seit geraumer Zeit sind starke antifeministische Tendenzen bemerkbar. Konservative und neue politische Kräfte stellen frauenpolitische Errungenschaften, Erfolge und Ziele in Frage. Auf diese Weise sollen die feministische Frauenpolitik und ihre Anliegen an den Rand gedrängt und als überholt dargestellt werden. Die Grünen Frauen stellen sich ganz klar gegen diese bedenkliche Entwicklung. Aufgabe der Frauenpolitik ist es, nicht nur tagtäglich und konsequent die Rechte, Anliegen und Forderungen der Frauen zu vertreten sondern auch frauenpolitische Errungenschaften abzusichern. Gleichstellung und Chancengerechtigkeit dürfen nicht gebremst sondern müssen gestärkt und ausgebaut werden – und das in allen Bereichen und auf allen Ebenen.“

Aus diesem Grund hat sich auch die diesjährige Grüne Bundesfrauenkonferenz (28.Juni 2013, Linz) mit den gegenwärtigen 'antifeministischen Tendenzen' auseinandergesetzt. planetarium hat im Anschluss an die Konferenz ein Interviw mit Judith Schwentner, Barbara Blaha und Stefanie Lohaus aufgezeichnet.

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Radiobeitrag über "Sexismus in der Werbung"
​(28. September 2010)

In Österreich wird über die politische Handhabung des Themas auch aktuell wieder diskutiert.

Sabine Traxler hat dazu einen Beitrag gestaltet, in welchem eineige Fragen zum Thema Sexismus behandelt werden, weiters geht es in diesem Beitrag auch um die spezielle gesetzliche Lage in Norwegen, sowie über die Institution „Österreichischer Werberat", bei dem jeder und jede Beschwerden einbringen kann.

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Radiobeitrag - "100. Weltfrauentag- Geschichte der Frauenbewegungen (6. März 2011)

Der 100. Internationale Weltfrauentag der heuer begangen wird gibt Anlass um die Geschichte der Frauenbewegungen in Österreich näher zu betrachten. Was waren die zentrale Forderungen und Errungenschaften der ersten Frauenbewegungen in Österreich? Wie hat sich die gesetzliche und reale Lage der Frauen im Laufe der Zeit und in Zuge der zweiten Frauenbewegung verändert?

Im Interview mitDr. in Sabine Veits-Falk, Historikerin am Stadtarchiv Salzburg und Lehrbeauftragte an der Universität Salzburg, werden die wichtigsten Etappen österreichischer Frauenbewegungen besprochen.

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Kräuterpädagogin aus Leidenschaft – Susanne Pust im Interview zu Hören unter (7. Juli 2012)

Wer sich für das Thema Kräuter und Wildkräuter interessiert und sich Kenntnisse aneignen oder vertiefen möchte, hat die Möglichkeit bei Kräuterwanderungen, Kräuterkochkursen oder sogar an unterschiedlichen Ausbildung teilzunehmen. Susanne Pust ist zertifizierte Kräuterpädagogin. Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und erzählt im Interview über die Ausbildung zur Kräuterpädagogin und ihre Erfahrungen, die sie in ihrer Tätigkei- also solche in den letzten Jahren sammeln konnte. In ihrer Arbeit verfolgt Susanne Pust mit dem Ansatz „Was ich kenne, das schütze ich auch“ auch einen Naturschutzgedanken – denn wer die Wirkungsweise einer Pflanze erst einmal kennt, für den wird so manches Unkraut zum schützenswerten Heilkraut!

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Image Bäuerin – Regisseurin Gertraud Schwarz im GespräcH (19. JUni 2012)w

Bei der Filmvorführung Weiberleut mit anschließendem Publikumsgespräch im Linzer Moviemento Kino, hat sich die Regisseurin des Filmes ´Weiberleut - Ein Film über Bäuerinnen ohne Mann' am 4.Juni 2012 zur Verfügung gestellt. Gertraud Schwarz zeigt in ihrem Film den Arbeitsalltag von sechs Bäuerinnen. Gezeigt werden Bilder, so wie das Leben am Bauernhof so ist. Ungeschminkt, aber deshalb nicht weniger schön. Im Interview spricht Getraud Schwarz über das Image der Bäuerin in unserer Gesellschaft, über medial verzerrte Darstellungen und über verborgenen feministische Verhaltensweisen.

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Schönheit nach maß?- Interview mit Judith Schwentner (12. Oktober 2012)

Ab 1.Januar 2013 wird das neue "Bundesgesetz über die Durchführung von ästhetischen Operationen" in Kraft treten, das strengere Richtlinien im Zusammenhang mit Schönheits-Operationen vorsieht. "Eine längst fällige Maßnahme", meint Judith Schwentner, Abgeordnete zum Nationalrat und Frauensprecherin der Grünen.

Im Gespräch mit Christoph Srubar charakterisiert sie die Problematik rund um die "ästhetische Chirurgie" u.a. wie folgt: "Was Werbung und Industrie mit den Körpern der Frauen machen, ist ein politisches Thema. Und manifestiert sich beispielsweise am Phänomen der Schönheits-Operationen, denen sich in den letzten Jahren immer mehr Menschen unterwerfen."

Dementsprechend war auch die diesjährigen landes.frauen.konferenz (05.10.2012) ebenjenem noch jungen Themenbereich der 'Schönheit mit Hilfe des Skalpells' gewidmet.

Sie hören ein Interview über "Schönheits-Operationen, verschiedene Motivationen und mögliche Hintergründe", das Planetarium (im Rahmen der Landes.Frauen.Konferenz) mit Judith Schwentner geführt hat.

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Interview Zum Thema decent w​ork mit Eva Knobloch-Senghaas (15. April 2012)

Arbeit macht das Leben süß! Diesem altbekannten Sprichwort ist sicherlich einiges abzugewinnen. Wenn Arbeit jedoch krank macht, aufgrund von psychischen und körperlichen Belastungen oder widrigen Rahmenbedingungen, dann verwandelt sich die süße Arbeit schnell zum sauren Apfel.

Zum Thema Arbeit, im konkreten der fairen und menschenwürdigen Arbeit, referierte die deutsche Wissenschaftlerin Eva Knobloch-Senghaas im Rahmen der Querdenkenveranstaltung in Linz. Im folgenden Interview spricht Frau Eva Senghaas-Knobloch über wesentliche Veränderungen, die unsere Arbeitswelt in den letzten Jahrezehnten kennzeichnen, das Konzept des "decent work", die Vereinnahmung von emazipativen Bestrebungen und über den Trend zur Vermarktlichung in unserer Gesellschaft.

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 “Rechtsextremismus in Österreich: Über die aktuelle Situation und Möglichkeiten der Intervention” (18.November 2012)

Das österreichische Verbotsgesetz, auf dessen Grundlage nach dem zweiten Weltkrieg die NSDAP verboten und die Entnazifizierung in Österreich gesetzlich geregelt wurde, ist inzwischen zu weiten Teilen sog. "totes Recht", also nicht mehr in Kraft. Lediglich der Artikel 1 stellt "lebendes" Recht dar und bildet noch heute die Grundlage für strafrechtliche Verhandlungen und Verurteilungen aufgrund „nationalsozialistischer Wiederbetätigung".

Allerdings sind auch rechtsextreme, bzw. rassistische Positionen und Aktivitäten möglich sowie existent, die nicht als "Betätigung im nationalsozialistischen Sinne" einzustufen sind. In der Online-Enzyklopädie "wikipedia" heißt es dazu: "Der Rechtsextremismus gilt in Österreich nicht als verfassungsfeindliche oder strafrechtlich zu verfolgende Position. Er stellt für den Verfassungsschutz nur ein für die Prävention interessantes Vorfeld des durch das Verbotsgesetz 1947 verbotenen Neonazismus dar."

Jener Problematik des "Rechtsextremismus in Österreich" war vergangenen Mittwoch (14.11.2012) auch eine Veranstaltung der Grünen OÖ im 'moviemento' gewidmet. Gezeigt wurde der Film 'Kriegerin' von David Wnendt, in welchem das Milieu der gewaltbereiten, rechtsextremen Szene in Deutschland thematisiert wird. Bei der anschließenden Diskussion zur Situation in Österreich waren neben Gastgeberin Maria Buchmayr (stellvertretende Klub-Obfrau der Grünen OÖ) auch Thomas Rammerstorfer (vom Kulturverein 'Infoladen Wels') und Willi Mernyi (Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich) zugegen. Im Rahmen der Veranstaltung bot sich auch Gelegenheit zu einem Gespräch (mit den Anwesenden) - über das "OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus", den Begriff "Rechtspopulismus" und die Pläne zur Einführung eines Neonazi-Aussteigerprogramms in Österreich.

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