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Ursula Hirtl
Mag.a

Ursula Hirtl

Stellvertretende Obfrau
„Die Vision des Feminismus ist nicht eine „weibliche Zukunft“. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse.(Johanna Dohnal, 2004) “
Ursula Hirtl

Mein Motto:

Wenn du schon kein gutes Beispiel sein kannst, dann sei wenigstens eine grausame Warnung!

Meine Vision:

Als ich 1980 in Wien in einem Park saß und „Wir werden nicht als Mädchen geboren – wir werden dazu gemacht“ von Ursula Scheu las, kam ein junger Mann auf mich zu und meinte: „Du wirst doch den Blödsinn nicht glauben, oder bist du auch so eine Emanze?“ Nach 200.000 Jahren totgeschwiegener Frauengeschichte und ein paar tausend Jahren Patriarchat galt das Wort Emanze im vorigen Jahrhundert als eines der schlimmsten Schimpfwörter, mit denen man eine Frau augenblicklich zum Schweigen bringen konnte (gleich nach „hysterisch“). Ich überlegte kurz und antwortete: „Nein, ich glaube den Blödsinn nicht, ich bin überzeugt davon. Und ich bin keine Emanze. Emanze zu sein wäre mir zu wenig.“ Er drückte seine Meinung in einer Geste aus und verschwand. 

Kurz darauf hörte ich zum ersten Mal das Wort Feministin (ebenfalls als Schimpfwort), und damit hatte ich den Namen für meine Einstellung und meinen Weg gefunden.

Seither hat sich viel geändert. Ich musste mir meine Berufsausbildung noch erkämpfen. Heute sind Frauen nicht mehr nur für Kinder, Küche, Kirche zuständig, sondern dürfen zusätzlich noch arbeiten – was für meine Generation bedeutete, dass wir für alles zuständig waren, denn die Männer waren nicht so schnell für die unbezahlte Arbeit zu begeistern wie die Frauen für die bezahlte (und wer lässt sich schon auf eine ausgedehnte Diskussion über Halbe/Halbe ein, wenn das Baby schreit?).

Ich wünsche mir eine Welt, in der alle Menschen auf die ihnen entsprechende Art leben, ihr Glück finden, sich selbst verwirklichen und einen Beitrag zur Gemeinschaft der BewohnerInnen dieses Planeten leisten können.

Das heißt hier und jetzt unter anderem: Frauen stärken. Das HERRschende (Werte-)System und seine Ziele überdenken. Aus der Vergangenheit lernen. Rosa Überraschungseier extra für Mädchen und Next Topmodels als psychische Gewalt an Frauen enttarnen. Erkennen, dass genug für alle da ist. Deshalb: Frauen stärken. Und wieder: Frauen stärken, bis alle Menschen … und so weiter, siehe oben J

Persönliche Daten:

geboren 1961 in Linz

Ausbildung: gelerntes Mädchen, Studium an der Kunstuni Linz (Visuelle Mediengestaltung) und an der Päd.Ak. Linz (D, E)

Berufliche Tätigkeiten: ab 1983 Lehrerin, zwischendurch mehrere Jahre Menschenrechtserziehung bei amnesty international, ein Jahr USA, 1994 an einer Hauptschule in Linz begonnen und „hängengeblieben“
(= immer noch begeistert von den Kids, den KollegInnen, dem Job), jetzt also NMS-Lehrerin

Privat: wohnhaft in Leonding, Mutter eines erwachsenen Sohnes

Freizeit: grün, im Grünen und im grünen Bereich (Garten, Wandern, Lesen, Schreiben, Gestalten, Nichts-Tun)

Werdegang:

Irgendwann (etwa 2011) reichte es mir nicht mehr, irgendwelche sozialen Projekte irgendwo auf diesem Planeten arbeitsmäßig und finanziell zu unterstützen. Ich möchte eine Welt, in der alle Menschen gut leben können. Dafür ist die Politik zuständig. In Leonding wandte ich mich an jene Partei, die meine Ziele politisch umsetzt, und begann mitzuarbeiten. Es fing ganz harmlos mit einer Zeitung an. Dann ging’s weiter:

Politische Tätigkeiten:

im Vorstand der Grünen Leonding (2013 - 15), im Landesvorstand der Grünen OÖ (2012 - 16), im Vorstand der Grünen Frauen OÖ (zuerst in einer Freien Funktion, seit 2015 Obfrau-Stellvertreterin), Mitgründerin der Grünen Frauen Österreich (2016, seither im Vernetzungsteam)​

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